Sanierungs- und Neubaukonzept Skatepark Sandweiler
Variante 1 und Variante 2
Der bestehende Skatepark Sandweiler bietet durch die Anordnung der in die Jahre gekommenen Skateelemente nur sehr geringe Nutzungsvarianten. Gerade für Anfänger sind die recht hohen und steilen Obstacle (Skateelemente) sehr nutzungsbeschränkt. Auch für Könner bietet der Park wenig Abwechselung. Der Asphaltboden ist für einen Skatepark eher ungeeignet.
Der Park ist wenig einladend gestaltet.
Der neue Park ist als Plazaanlage konzipiert und ist auf die derzeitig vorhandene Skatefläche wie auch auf der angrenzenden Grünfläche geplant. Die beiden bestehenden Zugänge bleiben erhalten. Die Obstacle sind durch die Gliederung an den Platzrändern und in der Mitte der Betonfläche so angeordnet, dass der Skatepark einen guten Flow bekommt (Durchfahren des Parks ohne Schwung zu holen). Die Obstacle erhalten große Standflächen, die in verschiedenen Höhen Anfängern wie auch Könnern mit den verschiedensten Sportgeräten eine Nutzung ermöglichen. War der bestehenden Park eher auf Skateboard und Inlineskates ausgerichtet, erreichen wir durch die neue Gestaltung einen bedeutend höheren Sportwert. Gerade für Neueinsteiger bietet der Park mit seinen auch flachen Rampen einen guten Einstieg zur sportlichen Betätigung gerade mit Rollern und Fahrrädern. Ausgerichtet ist der Park ebenfalls auf das neu auf den Markt gekommene Sportgerät Waveboard, das im Stadtbild immer mehr auftaucht und sich auch langsam im Vereins- und Schulsport etabliert.
Das Parkkonzept
Man erreicht den Park über den bestehenden Zugang und kann nun entweder die flache Rampe nutzen, um den Table des südwestlichen Obstacles zu befahren oder aber man nutzt den Weg entlang des Zaunes zwischen Bauhof und Skatepark und erreicht die Aufenthaltszone von der aus man einen Einblick in den gesamten Park hat. Durch die teilweise flachen Auffahrten können Nichtsportler auch die Sitzgelegenheiten auf den Obstaclen erreichen und den Park von hier aus überblicken.
Das Südwest Obstacle:
Nach dem Betreten des Obstacles über die flache Rampe vom Hauptzugang erreicht man den Table, dessen Größe und Breite nicht nur als Standfläche, sondern auch, mit Curbs und Ledges versehen, skatebar ist. Für den geübten Skater besteht nun die Möglichkeit, über die steileren Rampen und Blöcke direkt in den Park einzutauchen. Für den Anfänger sind die flachen Banks in der Nähe der Aufenthaltszone bestens geeignet, zumal sie in der Nähe der besagten Aufenthaltszone liegt, in der sich z.B. bei Kleinkindern die Eltern aufhalten können und einen direkten Kontakt haben.
Das Nordost Obstacle:
Wie auch das Südwest Obsatcle ist das Nordost Obstacle mit einem großen Table geplant, so dass von hier aus schon Tricks in das Falt über die Ledges, Curbs und Rails gemacht werden können.
Über den höher gelegenen Table skatet man über das Mittelset hin zum Südwest Obstacle.
Hierbei kann der Sportler wählen, welches Obstacle im Mittelset er für einen Trick nutzen möchte.
In diesem Bereich ergibt sich das klassische Schaukelprinzip eines Streetparks, in dem man ohne zu pushen (Schwungholen mit den Füßen) zwischen den Obstaclen hin und her fahren kann.
Weiterhin kann man vom Nordwest Obstacle über die Freifläche das Südwest Obstacle erreichen, so dass man in Verbindung mit dem Mittelset einen Flow durch den gesamten Park bekommt.
Die Freifläche:
Die Freifläche, die sich an der Aufenthaltszone und am Zugang zum Bauhof befindet, ermöglicht eine Flatlandnutzung (Tricks auf der ebenen Fläche), ermöglicht aber auch die Zufahrt in den Skaterpark über das Tor zum Bauhof. Dieses ist sinnvoll zur Reinigung der Sportanlage aber auch für mögliche sportliche Veranstaltungen zum Herrichten von Getränke- und Essständen etc.